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Wohnungsbewerbung im Studium: Tipps für BAföG-Empfänger und Nebenjobber

Als Studentin oder Student konkurrierst du oft mit Bewerbern, die ein festes Gehalt vorweisen. Das heißt aber nicht, dass du chancenlos bist. Mit den richtigen Sicherheiten und Nachweisen wirkst du genauso verlässlich. Hier erfährst du, wie du mit Bürgschaft, BAföG-Bescheid und Nebenjob überzeugst – und was ins WG-Anschreiben gehört.

Stand: Juli 2026 · Lesezeit: ca. 6 Minuten · Ehrlich, ohne falsche Versprechen

Deine stärkste Karte: die Bürgschaft

Die Vermietung will vor allem eins: die Gewissheit, dass die Miete kommt. Genau die kannst du geben, auch ohne festes Gehalt:

  • Elternbürgschaft als Standard: Deine Eltern stehen für die Miete ein, falls du sie nicht zahlen kannst. Das ist kostenlos und für Studierende der übliche Weg. Ein Muster findest du im Bürgschaft-Ratgeber.
  • Bürge oder Garant allgemein: Statt der Eltern kann auch eine andere zahlungskräftige Person bürgen. Wichtig ist, dass sie es finanziell wirklich tragen kann.
  • Von dir aus anbieten: Erwähne die Bürgschaft aktiv in der Bewerbung. Sie räumt Zweifel am Einkommen aus, bevor sie überhaupt aufkommen.

Diese Nachweise gehören in deine Mappe

1

BAföG-Bescheid

Der BAföG-Bescheid belegt regelmäßige Einnahmen und gehört in die Bewerbung. Er zeigt, dass ein Teil deiner Kosten planbar gedeckt ist.

2

Nebenjob-Vertrag oder -Abrechnungen

Hast du einen Nebenjob, leg den Vertrag oder die letzten Abrechnungen bei. Zusammen mit BAföG und Bürgschaft ergibt das ein solides Gesamtbild.

3

Studienbescheinigung

Sie bestätigt deinen Status und wirkt seriös. Viele Vermieter schätzen Studierende als ruhige, verlässliche Mieter – die Bescheinigung untermauert das.

4

Selbstauskunft

Eine sauber ausgefüllte Selbstauskunft rundet die Mappe ab. Den Vordruck findest du im Mieterselbstauskunft-Muster.

WG-Zimmer oder eigene Wohnung?

  • WG-Zimmer – oft der leichtere Start: Die Mitbewohner entscheiden nach Sympathie, nicht nur nach Bonität, und die Kosten sind niedriger. Ideal zum Studienbeginn.
  • Eigene Wohnung: Verlangt meist solidere Nachweise. Mit Bürgschaft und vollständiger Mappe ist sie aber machbar.
  • Günstige Wege nutzen: Wohnheime der Studierendenwerke sind preiswert – bewirb dich dort früh, am besten schon vor Semesterbeginn.

Perfekt für WG-Bewerbungen

WohnungsBewerber unterstützt WG-Gesucht: Du hinterlegst deine Nachweise und eine Bürgschaft im Profil und bekommst auf Knopfdruck ein kurzes, persönliches Anschreiben im richtigen Ton – genau das, was in WGs zählt. So bewirbst du dich schnell und sympathisch, ohne jedes Mal neu zu tippen. Kostenlos, alles bleibt lokal, du sendest selbst.

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Was ins Studi-Anschreiben gehört

Für WG-Zimmer und studentische Bewerbungen gilt: kurz, ehrlich, persönlich.

  • Wer du bist: Vorname, was und wo du studierst, in welchem Semester.
  • Warum es passt: ein, zwei ehrliche Sätze zu dir als Mitbewohner und zur WG.
  • Deine Sicherheit: Hinweis, dass Studienbescheinigung, Nachweise und eine Bürgschaft bereitliegen.
  • Kontakt & Termin: deine Telefonnummer und ab wann du einziehen kannst.

Portalgenaue Vorlagen findest du unter Anschreiben nach Portal, die richtige Länge klärt kurz oder lang?

Passend dazu

So wird deine Studi-Bewerbung komplett:

Häufige Fragen: Wohnungsbewerbung im Studium

Wie bekomme ich als Student eine Wohnung ohne festes Einkommen?

Die stärkste Karte ist eine Bürgschaft, meist der Eltern: Sie stehen für die Miete ein und geben der Vermietung die Sicherheit, die dein eigenes Einkommen vielleicht noch nicht bietet. Ergänze das mit deiner Studienbescheinigung, dem BAföG-Bescheid und – falls vorhanden – dem Vertrag deines Nebenjobs. Zusammen ergibt das ein glaubwürdiges, verlässliches Bild.

Was ist eine Elternbürgschaft?

Bei einer Elternbürgschaft verpflichten sich deine Eltern, für die Miete einzuspringen, falls du sie einmal nicht zahlen kannst. Sie ist kostenlos und für Studierende der Standardweg, um fehlendes oder geringes Einkommen auszugleichen. Ein fertiges Muster für die Bürgschaftserklärung findest du im Bürgschaft-Ratgeber.

Zählt BAföG als Einkommensnachweis?

Ja, der BAföG-Bescheid ist ein guter Nachweis über regelmäßige Einnahmen und gehört in deine Bewerbung. Kombiniere ihn mit dem Vertrag oder den Abrechnungen deines Nebenjobs und – wenn nötig – einer Bürgschaft. So zeigst du, dass die Miete aus mehreren Quellen gedeckt ist.

WG-Zimmer oder eigene Wohnung – was ist leichter zu bekommen?

Ein WG-Zimmer ist als Studienstart meist leichter und günstiger: Die Mitbewohner entscheiden nach Sympathie, nicht nur nach Bonität, und die Kosten sind niedriger. Eine eigene Wohnung verlangt oft solidere Nachweise. Günstige Wege sind außerdem die Wohnheime der Studierendenwerke – dort lohnt sich eine frühe Bewerbung.

Was gehört in ein WG-Bewerbungsanschreiben?

Kurz, ehrlich und persönlich: wer du bist, was du studierst, warum die WG zu dir passt und ein, zwei Sätze zu dir als Mitbewohner. Erwähne, dass Studienbescheinigung, Nachweise und eine Bürgschaft bereitliegen. Bei WGs zählt der menschliche Eindruck oft mehr als das perfekte Formular.